The End.

Now its over.

I´m back in Germany and to be honest, everything feels strange. Sure, by now most of my German is back and I can speak like always. But still, somethings off…

It was a great feeling to see everyone again, getting kind of back in the old rhythm. The food is nice, everything is nice and I feel most of the time like crying. Not for any reason necessarily, I can’t even explain it really.
I´ve been away a whole year, my life continued and everyone else´s as well. People act and ask questions like I’ve “just” been on holiday. The fact that my life has been turned around and I changed on the inside seems nobody to consider. I just ruined everyone´s expectations with not dyeing my hair pink. (Seriously, who should I ever do that?!) The people I kept in touch with during the year understand to an extended limit. However, nobody will ever understand, because nobody made the same experiences, they compare it to their experiences and come along like “I´ve been to London, I know exactly how it is in England” But let me tell you something: you don’t. London is a big important city, where I lived lots of people haven’t even been to London once in their lifetime. London is far away from what I was abel to experience, it´s a different world.
People telling me to know more about something I´ve been obsessed with, lived it makes me want to cry. I know it´s their way to understand and help me, but maybe I am to selfish to accept that.
In Germany nobody really is interested in what I want to do/talk about. It starts with my family, I want to watch English TV, talk in English, do everything in English, but they don’t. Okay they tried, but my father is the only one I could make watch something in English with me (even though we had subtitles on)
Furthermore, my brain hasn’t really realized yet, that not every person in the world is an English freak. While I was talking to a friend it took me some time to notice that maybe the topics I was bringing up weren’t that interesting for her. Not everyone loves English (culture) and I really need to remember that.

The first week back was the strangest. The postman asked me if I was a family member before giving me the parcel, we´ve got a new landline phone and I don’t recognize the ringtone, I accidentally spoke English in the shops several times, some people gave me some strange looks after seeing me again, my parents and everyone is actually there not just on Skype, here we have real bread and while I feel like everything chanced it still feels so familiar.
Most people still know my name which is good, however I forgot a lot of them. I see their faces and can tell them which classes we had together, but no idea what´s their name. Someone actually asked me if I just moved here, it´s not like we were on the same school in the same year for the last five years, but anyway. (Okay we hadn’t had any classes together and I don’t know his name, it´s a tie i guess)
Till now the most embarrassing moment was when we had a class meeting and thanks to the bus I was a bit early so I waited in front of the room and everyone looked confused at me. Later during the meeting my teacher said out loud I should come to him after the lesson for some organization stuff and for a moment everyone stared again at me. Exactly what I wanted.
My plan of just sneaking back into the school life didn’t really work, but I met tonnes of new people and thankfully I just once had to give a little report in front of a class.
My head of year didn’t even know I was back, so I hadn’t have any lessons and spent my time at school chasing some teachers and sitting in the back of the room while everybody else was discussing their work experience. It was okay I guess.

Now that school is over we went for holidays to Italy. Another thing that really helps with me settling back in. Right now half my head is in England, the other half in Germany and my body in Italy. It´s just one culture shock clashing with another one. However, it is good at helping me to forget about this identity crisis I’ve gotten myself into. It happened way to much in the last year, but that doesn’t mean it was bad.
It probably was one of the best years of my life so far. For the future I just have to learn to not expect so much happening again.

This whole year showed me a lot about myself, now I have to take that and maybe learn how to show it to everybody else. I don’t know how I am going to do that. For now I just decided to write everything down. Not like I did on this blog, I´ve let lots of things out. Just for myself. The memories fade so fast and I wish they wouldn’t.
For now this is goodbye, project England is over.

Theresa

Was so los war

Okay, tut mir leid für diese ewiglange Pause, aber ICH BIN MIT MEINEN EXAMEN DURCH!
(Naja zwei sind noch übrig, aber pssst)

In den letzten Wochen war ziemlich viel los.

1. Da waren einmal meine Examen, dank derer ich ein wenig Stress und überhaupt keine Zeit für irgendwas hatte. Ich hoffe mal es ist gut gelaufen, jedoch kann ich das nicht so wirklich einschätzen, da es ein paar sehr schräge Aufgaben gab. Am 13. August kommen die Ergebnisse raus, bis dahin muss ich mich wohl noch gedulden…

2. In der Zwischenzeit musste ich auch meine Kurswahl für nächstes Jahr in Deutschland treffen. Ich habe jetzt zwar meine Wahl abgegeben und es klappt auch alles, jedoch will ich irgendwie weiterhin nur 4 Fächer haben. Sich nur auf Lieblingsfächer konzentrieren zu können ist einfach viel angenehmer, anstatt noch anderes zu lernen. Aber leider sieht das deutsche Schulsystem das anders, ich werde es überstehen.

3. Momentan bin ich dabei meinen Rückflug (17.6!) vorzubereiten. Es ist gruselig, wie meine Besitztümer hier gewachsen sind. Sicher, dass ich nur mit zwei Taschen und einem Rucksack hier eingereist bin? Es kommt mir nicht so vor. Zum Glück konnte Mama ja schon einiges mit zurück nehmen.

4. Ach ja, meine Mutter war hier. Zwar nur für ein Wochenende, aber es war schön sie auch mal wieder in „Real Life“ zu sehen, auf Skype ist halt alles ein wenig anders. Problem war jedoch, dass rausgekommen ist wie dumm ich mich manchmal anstelle. Sie lag mir die ganze Zeit schon in den Ohren ich solle mir mal die katholische Kirche hier angucken. Ich hab sie gegoogelt und gesehen, dass die Hälfte der Gottesdienste auf Polnisch sind und mein Plan dorthin zu gehen auch gleich begraben. Jedenfalls Mama hat fünf (?) Minuten gebraucht um sie zu finden.
Am Sonntag sind wir dann zur schrecklichen Zeit von 9.30 Uhr dorthin gegangen. Es war eine seltsame Erfahrung, man konnte nicht so wirklich was verstehen, da das Micro kaputt war, aber so von dem Ablauf her war alles wie in Deutschland. Und die Bänke waren eindeutig nicht für Menschen mit langen Beinen gebaut, sehr unangenehm.
Später sind wir dann nach Skegness gefahren und sind am Strand entlang gewandert. Wieso auch immer gab es dort Eselreiten. Das Lustige war ich hatte gerade erzählt meine Allergie wäre viel besser, als ich wieder anfing zu Niesen. Anscheinend bin ich gegen Esel allergisch.
Beim Eiskaufen sind wir auch auf zwei Deutsche getroffen die England eindeutig nicht leiden konnten. Sie haben sich in einer Tour über die Straßen, das Essen und alles Mögliche beschwert.
Am nächsten Tag waren wir dann in Lincoln wo zufällig auch eine Art Mittelalterfest war. Dort haben wir die Kathedrale besichtigt und uns Ritterkämpfe angesehen. Es war ganz schön und angenehm mal wieder einfach nur deutsch zu reden und als Tourist unterwegs zu sein.

5. Des Weiteren hat diese Woche alles Welt Geburtstag. Heute zum Beispiel meine Gastmutter und am Dienstag wurde Lisa 18. Sollte sonst noch jemand Geburtstag haben: Herzlichen Glückwunsch!

Back home

Nach ewigem Warten im Bus, am Flughafen, im Flugzeug und dann im Auto bin ich endlich wieder seit 1 Uhr heute morgen zurück in Borgentreich.

Die Reise war ein wenig nervenaufreibend, da

  1. in Heathrow viel zu viele Menschen sind.
  2. der Flug eine Stunde Verspätung hatte, dass jedoch nicht klar war, da auf der Anzeige über eine halbe Stunde lang nur “Please wait” stand.
  3. mein Bruder seit meiner Ankunft wieder seiner Lieblingsbeschäftigung nachgeht: mich zu nerven. Angeblich hat er sich ja die letzten Monate ruhig verhalten.

Aber es war auch schön.
Wenn man um elf im leeren Düsseldorfer Flughafen ankommt und dann endlich seine Familie wiedersieht ist das sehr erfreulich. Auch wenn ich erwartet hatte, dass es sich nicht so anfühlen würde als würden sie mich nur von der Schule abholen und ich hätte sie den morgen zuvor schon gesehen, trotz des “Welcome back”-Schilds. Jedoch tat es gut mal wieder mit allen im Auto zu sitzen und darüber zu streiten wie laut und was für Musik wir hören. (Ok nicht wirklich, das Lenkrad regt mich auf)

Als ich heut morgen aufgestanden bin waren die Anderen alle ausgeflogen/am Arbeiten und ich konnte in Ruhe einer Hausinspektion nachgehen. Wie sich herausstellte wurden diverse Dinge aus meinem Zimmer entwendet und durch andere ersetzt. Statt meiner Tigerente habe ich jetzt Papas Sessel und meine Nachttischlampe wurde geschrottet und dann durch eine antike Nähmaschine ersetzt. Auch fehlen mehrere Bücher und mein Schreibtisch wurde komplett leer und sein Inhalt in mein Regal geräumt. Meinen Schreibtischstuhl habe ich bereits heute morgen um halb zwei zurückerobert.
Der Rest des Hauses ist großenteils gleich geblieben und es ist wirklich wundersam das ich noch immer blind durch die Gegend laufen kann ohne gegen etwas zu stoßen. Nach über zehn Jahren lassen vier Monate Abwesenheit einen wohl das nicht verlernen.
Eine große Sache die mich stört ist die Sprache. Hier ist alles Deutsch. Kein Englisch und spreche fällt viel zu leicht. Jetzt muss ich nicht mehr über Vokabeln nachdenken, sie sind einfach da.
Heute morgen habe ich auch mal das Telefon abgenommen und gleich Mamas Kollegin einen Schrecken eingejagt. Der Zeitungsjunge später hat leider nichts bemerkt, wir sind ja nur auf die gleiche Schule gegangen und er ist mit meinem Bruder befreundet, aber macht nix. Es gibt noch genügend Leute hier die nicht wissen das ich zurück bin.
Und das ist auch eigentlich der Plan für die nächsten Tage, alle Leute abklappern, sie eventuell erschrecken und natürlich Weihnachten feiern.

London

Am 28. August war es endlich soweit. Mein erster Flug stand an. Mit ein wenig Aufregung standen wir schon um 5 Uhr morgens am Flughafen in Düsseldorf. Ich war ein wenig geschockt von seiner immensen Größe. Aber es ist alles gut gelaufen, aus welchem Grund auch immer hielten es die Sicherheitskontrolleure es nicht für notwendig mich genauer zu überprüfen…

Nach einem ruhigen Flug mit mehreren Warteschleifen über London sind wir dann gelandet. Heathrow war noch größer und deswegen haben wir uns dann auch erstmal verlaufen. Aber nach etwa 3 Stunden waren dann alle da und wir konnten die Taxis zu unserer Unterkunft besteigen.

Zu der Fahrt: Es war eine Katastrophe. Unser Fahrer hatte nicht so richtig Ahnung von Londons Straßen und Englisch war jetzt auch nicht so seine Stärke. Trotz Navi sind wir dann nach 2 Stunden Fahrt endlich angekommen.

Hungrig von den langen Wartezeiten am Flughafen und im Taxi sind wir dann erstmal auf Essenssuche gegangen. Fündig wurden wir ein paar Straßen weiter in einem Pub (, den wir 3 Stunden später nicht mehr hätten betreten dürfen). Dort gab es die mit Abstand besten „Chips“ (=Pommes) die ich je gegessen habe.

Chips

Anschließend haben wir dann noch ein paar Dinge eingekauft. Es war ein kleines Abenteuer, da es in dem Laden nur elektrische Kassen gab. Aber es hat alles funktioniert, auch wenn es ein wenig seltsam war. (Zum Glück konnte die Kasse deutsch…)

Am frühen Abend haben wir dann unsere Sightseeingtour gestartet:

  1. Big Ben – naja eigentlich sind wir nur dran vorbei gerannt.
  2. London Dungeon – So wirklich gruselig war es jetzt nicht, bis auf einige Stellen (Jack the Ripper) aber man konnte viel über die Geschichte Londons erfahren.
  3. London Eye – Es war unglaublich, seltsamer Weise hatte ich nicht mal Höhenangst.
  4. Stadtrundfahrt bei Nacht – Ehrlich gesagt hab ich die Hälfte nicht mitbekommen, zwar bin ich nicht eingeschlafen, wie die Asiatin neben mir, aber ich war kurz davor. Und es war verdammt kalt.

Um Mitternacht sind wir dann todmüde ins Bett gefallen.

Der nächste Tag hat angefangen wie der letzte aufgehört hat: Mit Hektik und großer Müdigkeit.

Nach einem Frühstück mit seltsamer Marmelade haben wir uns auf den Weg in die

  1. Bakerstreet gemacht. Aber da einige in der Gruppe getrödelt haben konnten wir nicht ins Sherlock Holmes Museum gehen, was in etwa der einzige Grund war warum ich mit nach London gefahren bin.
  2. Madam Tussauds – Es war toll und voll.
  3. Buckingham Palace – zu diesem Zeitpunkt waren wir alle KO und haben einfach nur unsere Zeit davor abgesessen.

Von da an hatten wir Zeit alleine durch die Gegend zu laufen.

  1. Harrods – Auf der Suche nach Toiletten haben wir jemanden getroffen, der Paderborn kannte, ein echtes Wunder. (Wie es scheint kennen hier alle nur „Colone“ und „Berlin“). Wir haben dort auch einstimmig beschlossen, dass es keinen schlechteren Ort zum Parfüm kaufen gibt. (Der Duft in der Abteilung ist seeehr einschläfernd.)
  2. Covent Garden – Es war ein wenig kompliziert dort hinzukommen, aber wir haben es geschafft. Dort hatten wir dann „Dinner“, in dem gleichen Restaurant, in dem ich schon mit Papa vor 3 Jahren war.
  3. Picadilly Circus – Es sah toll aus und da waren auch einige gute Straßenmusiker, aber leider habe ich zu dem Zeitpunkt erfahren, dass mein deutscher Klassenkamerad gerade bei einem Unfall gestorben war. So richtig genießen konnte ich es daher nicht.

Das war es auch schon. Am Abend saßen wir noch vor der Jugendherberge und haben uns über den nächsten Tag unterhalten.