We are not interested in the fact that the brain has the consistency of cold Porridge. – Alan Turing
Diese Woche ist mal wieder etwas interessanter gewesen, wenn man sich den für Physik interessiert.
Am Donnerstag haben wir mit dem Physikkurs eine Exkursion nach Cambridge gemacht.
Diesmal nicht zum herumschlendern, nein wir haben die Vorlesung “Relativity – understanding the Connection between space and time” von Dr. Julia Riley besucht.
War genauso kompliziert wie es klingt, jedoch habe ich mehr verstanden, als erwartet.
Im großen und ganzen ging es um Einsteins Relativitätstheorie, Twin Paradoxe und schwarze Löcher.
Aber fragt mich bitte nicht nach genaueren Zusammenhängen, die haben sich alle vom Acker gemacht.
Aufgrund der Tatsache, dass die Engländer mit der deutschen Aussprache nicht so gut zurecht kommen war es sogar einigermaßen lustig.
Aber auf dem Trip habe ich auch noch einige andere Sachen gelernt/erlebt:
- Erst einmal bin ich jetzt in der Lage Menschen in vier Sprachen zu beleidigen.
Ja, wir bringen uns hier keine netten Wörter bei…
Aber sollte ich jemals das Bedürfnis haben in der Slowakei oder Hongkong einen Streit anfangen zu müssen, weiß ich was ich sagen muss. - Da wir knapp 4 Stunden mit 16 Leuten in einem Minibus gesessen haben war uns auch langweilig.
Um das zu vermindern haben wir die englische Version von “Ich sehe was, was du nicht siehst…” gespielt und wollten eigentlich auch noch Lieder singen. Das Problem war jedoch, das wir entweder nur die Melodie oder nur den Text in der jeweiligen Muttersprache kannten.
Die Lösung: Pfeifen, Summern oder was auch immer
Letztendlich ist das ganze in ein Konzert ausgeartet, vom Harry-Potter-Themesong bis zu “Alle meine Entchen”. - In dem Gebäude wo die Vorlesung war gab es eine Bildergalerie von den Abschlussklassen “Research Physics” 1900-2010. Es war ziemlich lustig die ganzen Herren mit ihren Schnauzern zu sehen. Oder die Frisuren ab 1970. Herrlich.
Gestern war ich dann im Kino.
Erster non-fiction Film den ich hier gesehen habe.
“The Imitation Game”
Normalerweise gehen Teenager ja nicht in WW2 Filme die auch noch eine wahre Geschichte erzählen und somit waren Lisa und ich auch die einzigen Personen unter 30.
Ausgemacht hat uns das aber nichts, es war schließlich einer der besten Filme die ich je gesehen habe.
Es ist vollkommen nachvollziehbar, warum dieser Film hochwarscheinlich einen Oscar bekommen wird.
Zur Story:
Der Film dreht sich um Alan Turing einen autistischen Mathematiker, der den deutschen Enigma-Code knackt. Im Film wird gezeigt, wie Turing den ersten Computer “Christopher” baut, mit ihm dann den Code knackt und dann versucht Attacken zu verhindern, ohne das die Deutschen davon Wind bekommen. Nach dem Krieg geht die Geschichte jedoch weiter und es wird berichtet wie Alan letztendlich im Alter von 41 Jahren Selbstmord begeht. Warum das so ist werde ich jetzt nicht erzählen, wegen Spoiler und so. (Was eigentlich unnötig ist, steht sowieso im Internet, in Geschichtsbüchern etc)
Das ist jetzt eine sehr knappe Zusammenfassung, aber ich will ja, dass ihr alle den Film guckten wenn er dann am 22 Januar in Deutschland rauskommt.





