Eigentlich habe ich nichts zu schreiben, aber es gab ein neues Update und ich wollte die neuen Features mal austesten. Deswegen, wenn ihr euch nicht für die “Tribute von Panem” interessiert ignoriert das hier einfach. Ist nur ein kleines Experiment meinerseits…
“Fire is catching! And if we burn, you burn with us!” – Suzanne Collins, Mockingjay
Am Freitag waren wir wieder einmal im Kino.
Diesmal waren lustigerweise fast alle Internationals da und somit hatte es mehr was von einem Schulausflug. Wenn auch nicht geplant…
Normalerweise fasse ich ja immer den Inhalt immer kurz zusammen, aber hier Experiment Nr.2:
Die deutschen Stimmen klingen zwar wirklich scheußlich, aber da das hier auf deutsch ist bekommt ihr auch den deutschen Trailer.
Ich persönlich fand den Film sehr gut, aber die ganzen anderen Nicht-Leser mochten ihn nicht so wirklich. Schande über sie.
Solltet ihr das hier doch gelesen haben gebt mir ne Rückmeldung, ob euch das mit den Videos bzw Tweets gefällt.
Weil dann bekommt ihr das evtl öfter zu sehen. (Wahrscheinlich nur Videos aber egal)
Tut mir leid für diesen nichts aussagenden Beitrag.
Bis demnächst
Gestern (am Montag) war ich schon wieder unterwegs.
In der Schule gab es das Angebot kostenlos zu einer Universität zu fahren.
Lisa und ich haben davon nur Wind bekommen, da wir gerade zufällig im Lehrerzimmer waren und die Law-Lehrerin uns darauf angesprochen hat. Jedoch hatten wir bis fünf Minuten vor Ankunft keine Ahnung, wo wir hinfahren und was wir da überhaupt machen.
Was nicht gerade lustig ist, wenn 90% der Schüler aus dem Law-Kurs sind. Wir hatten Panik in einer Vorlesung über Gesetzte sitzen zu müssen..
Es stellte sich aber dann heraus, dass wir auf dem Campus der de Montfort University in Leicester gelandet waren.
Dort erhielten wir generelle Informationen zum Studieren, Tipps zur Bewerbung, eine Campustour und am aller wichtigsten: kostenloses Essen.
Das Essen war jetzt leider nicht soo gut, aber besser als das in unsere Kantine hier in Boston.
Und die Informationen bezogen sich auch nur auf englische Staatsbürger. (eine kleine Internetrecherche zeigte jedoch, dass für EU-Bürger das Gleiche gilt)
Alles in allem also doch einigermaßen Erfolgreich.
Während der Mittagspausen war dann auch noch ein wenig Aktion angesagt.
Wir wollten eigentlich nur den “Restroom” aufsuchen, jedoch war jemand in einer der Kabinen zusammengebrochen.
Die Kabine war verriegelt und besagte Person hat auf nichts reagiert.
Also ist jemand hineingeklettert und hat versucht die Tür zu öffnen (hat nicht funktioniert), ein Krankenwagen wurde gerufen und alle nicht-Helfenden (unter anderem ich) wurden weggeschickt.
Ich habe keine Ahnung wie das Ganze ausgegangen ist.
Der letzte Stand war, dass sie einen Puls hatte, also geht es ihr hoffentlich gut.
Auf unseren Schock wurde keine Rücksicht genommen, war ja schließlich keiner von unseren Schülern und wir hatten um 4 pm zurück zu sein.
We are not interested in the fact that the brain has the consistency of cold Porridge. – Alan Turing
Diese Woche ist mal wieder etwas interessanter gewesen, wenn man sich den für Physik interessiert.
Am Donnerstag haben wir mit dem Physikkurs eine Exkursion nach Cambridge gemacht.
Diesmal nicht zum herumschlendern, nein wir haben die Vorlesung “Relativity – understanding the Connection between space and time” von Dr. Julia Riley besucht.
Die rechte Dame ist Dr. Julia Riley
War genauso kompliziert wie es klingt, jedoch habe ich mehr verstanden, als erwartet.
Im großen und ganzen ging es um Einsteins Relativitätstheorie, Twin Paradoxe und schwarze Löcher.
Aber fragt mich bitte nicht nach genaueren Zusammenhängen, die haben sich alle vom Acker gemacht.
Aufgrund der Tatsache, dass die Engländer mit der deutschen Aussprache nicht so gut zurecht kommen war es sogar einigermaßen lustig.
Aber auf dem Trip habe ich auch noch einige andere Sachen gelernt/erlebt:
Erst einmal bin ich jetzt in der Lage Menschen in vier Sprachen zu beleidigen.
Ja, wir bringen uns hier keine netten Wörter bei…
Aber sollte ich jemals das Bedürfnis haben in der Slowakei oder Hongkong einen Streit anfangen zu müssen, weiß ich was ich sagen muss.
Da wir knapp 4 Stunden mit 16 Leuten in einem Minibus gesessen haben war uns auch langweilig.
Um das zu vermindern haben wir die englische Version von “Ich sehe was, was du nicht siehst…” gespielt und wollten eigentlich auch noch Lieder singen. Das Problem war jedoch, das wir entweder nur die Melodie oder nur den Text in der jeweiligen Muttersprache kannten.
Die Lösung: Pfeifen, Summern oder was auch immer
Letztendlich ist das ganze in ein Konzert ausgeartet, vom Harry-Potter-Themesong bis zu “Alle meine Entchen”.
In dem Gebäude wo die Vorlesung war gab es eine Bildergalerie von den Abschlussklassen “Research Physics” 1900-2010. Es war ziemlich lustig die ganzen Herren mit ihren Schnauzern zu sehen. Oder die Frisuren ab 1970. Herrlich.
Gestern war ich dann im Kino.
Erster non-fiction Film den ich hier gesehen habe.
“The Imitation Game”
Normalerweise gehen Teenager ja nicht in WW2 Filme die auch noch eine wahre Geschichte erzählen und somit waren Lisa und ich auch die einzigen Personen unter 30.
Ausgemacht hat uns das aber nichts, es war schließlich einer der besten Filme die ich je gesehen habe.
Es ist vollkommen nachvollziehbar, warum dieser Film hochwarscheinlich einen Oscar bekommen wird.
Zur Story:
Der Film dreht sich um Alan Turing einen autistischen Mathematiker, der den deutschen Enigma-Code knackt. Im Film wird gezeigt, wie Turing den ersten Computer “Christopher” baut, mit ihm dann den Code knackt und dann versucht Attacken zu verhindern, ohne das die Deutschen davon Wind bekommen. Nach dem Krieg geht die Geschichte jedoch weiter und es wird berichtet wie Alan letztendlich im Alter von 41 Jahren Selbstmord begeht. Warum das so ist werde ich jetzt nicht erzählen, wegen Spoiler und so. (Was eigentlich unnötig ist, steht sowieso im Internet, in Geschichtsbüchern etc)
Das ist jetzt eine sehr knappe Zusammenfassung, aber ich will ja, dass ihr alle den Film guckten wenn er dann am 22 Januar in Deutschland rauskommt.
Die erste Schulwoche nach den Ferien ist schon wieder um.
Und eigentlich wollte ich schon länger wieder was hochladen, aber dann war da Schule und meine netten Freunde vom Krankenhaus und und und
Deswegen bin ich jetzt etwas spät dran, aber scheint ja auch niemanden zu stören, schließlich sind die einzigen Leute, die das hier lesen über 100 Chinesen und die sprechen ja kein deutsch. (Stand der letzten 24 Stunden)
In der Nacht vom letzten Ferientag zum ersten Schultag ist die Temperatur hier um 10°C gefallen.
Nicht gerade angenehm.
Da brauchtest du erst keine Jacke und dann musst du schon deinen Wintermantel rauskramen.
Laut Wetterbericht soll es aber noch kälter werden dank russischer Winde die demnächst hier eintreffen sollten.
Wir sind alle gespannt was unsere internationalen Freunde zum Schnee sagen, falls es dafür nicht zu kalt wird.
Die nächsten Wochen sind auch schon alle ausgeplant.
Es kommen ja schließlich einige neue Filme ins Kino und von der Schule stehen noch zwei Trips an, mal abgesehen von den nächsten Examen im December und unserem Enterprise Project.
Das Enterprise Project ist eine Aktion in der Schule wo wir etwas verkaufen müssen um Geld für Charity einzunehmen. Was meine Gruppe macht verrat ich noch nicht, schließlich stehen hier alle im Wettbewerb zueinander.
Mittlerweile fangen hier alle an die Tage zu zählen, bis es endlich nach hause geht.
Ich nicht,…
Im Gegensatz zu meinen Erwartungen ist das Heimweh immer noch nicht eingetroffen.
Aber ich freu mich trotzdem.
Es wird Zeit, dass meine Eltern mich wiedersehen. Weil letztens waren sie ernsthaft davon überzeugt ich hätte neue Leberflecken im Gesicht und dabei hab ich die schon immer gehabt und es ist echt gruselig wenn deine Eltern anfangen zu vergessen wie du aussieht.
Ich war ja vor zwei Tagen in London, aber mein Bericht dazu wird erst demnächst kommen, wenn ich alle Bilder habe…
Heute geht es aber erstmal um etwas anderes:
Nachdem wir gestern Abend von Feuerwerk und kleinen Gespenstern mit ihren Mamis heimgesucht wurden stand/steht heute ein anderes Ereignis an.
Glorias Geburtstag.
Heute wird sie 17 und als Überraschung haben wir die Küche dekoriert und Kuchen und etc
Um 10 waren wir dann so fies sie zu wecken.
Wir haben ihr ein Geburtstagslied gesungen und ich glaube sie war ein wenig überfordert, aber sehr glücklich.
Da heute einer meiner letzten Ferientage ist, werde ich das mit Nichts-tun feiern.
Seit gestern bin ich auch im Besitz eines neuen Buches (The Maze runner by James Dashner), also fällt das nicht sonderlich schwer…