Echte Welt

“The real world is where the monsters are.” ― Rick Riordan, The Lightning Thief

Heute habe ich die echte Welt (real World) gefunden. Sie ist auf dem Dachboden meiner Oma.

Der Dachboden meiner Oma ist ein gruseliger Ort. Es fängt an, wenn du die Treppen hinauf gehst. Das Licht ist düster und überall wird Staub aufgewirbelt (Nicht gerade gut für Allergiker). Das erste was du siehst ist eine große weiße Tür. Sie wirkt altmodisch und wenn du sie öffnest klemmt sie und macht seltsame Geräusche, ein typisches Klischee.

Der Dachboden selbst ist ein großer grauer Raum.

Betrittst du ihn siehst du auf deiner linken Seite zwei Fenster.

Das Licht scheint durch sie hindurch. Um sie herum sitzen hunderte von Spinnen in ihren Spinnennetzen. Wenn du sie nur ansiehst durchfährt dich ein anwiderndes Gefühl, außer natürlich du bist ein Spinnenfreund. Auf dem Boden unter den Fenstern liegen tote Insekten. Schmetterlinge, Spinnen, Fliegen, Käfer. Auch sehr nett.

Auf der rechten Seite sieht man einen großen leeren Raum. In ihm steht nur ein einzelner Schrank.

Vor Jahren, als meine Oma noch lebte, mochte ich diesen Ort. Hier standen so viele Schränke, bis oben hin gefüllt mit Kostümen. Mit meinen Cousins und Cousinen bin ich oft hierher gekommen. Wir haben die Schränke geöffnet und sind in einer anderen Welt verschwunden. Einer Welt voller Zwerge, Prinzessinnen, sprechenden Tieren und Monstern. Wir hatten viel Spaß.

Aber jetzt hat sich alles geändert.

Die Schränke sind umgezogen und ich bin alt genug zum Fenster putzen.

Heute habe ich alle Fenster des Hauses für eine Spendenaktion geputzt.

Auch die beiden auf dem Dachboden. Aber zum Schluss, weil das Schrecklichste kommt bekanntlich zum Schluss.

Es war …

Naja sagen wir´s so: Ich hab genug Monster für eine lange lange Zeit gesehen.

Selbst jetzt denke ich noch, dass Spinnen meine Arme hinauf krabbeln und das Ganze ist zwei Stunden her.

Jeder kann glücklich sein, dass nicht getan zu haben.

 

Ich hoffe ihr hattet einen angenehmeren Tag als ich.

Theresa

 

 

Hallo!

“There’s nothing better when something comes and hits you and you think ‘YES’!” – J.K. Rowling

Hallo zusammen!

Das hier ist mein erster Post und ich werde euch hier einige Informationen geben:

In diesem Blog werde ich über mein Leben in England schreiben.

Beiträge werde ich so häufig wie möglich hochladen.

Wenn ihr mehr über mich wissen wollt schaut doch mal auf meiner About me Seite vorbei.

Ich hoffe euch gefällt´s…

Theresa

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Allergieschock

“It’s one of the great tragedies of life — something always changes.” – Dr. Gregory House

Manche von euch haben vielleicht mitbekommen, dass ich im Krankenhaus war.

Das stimmt, aber erst muss ich noch was erklären.

Ich habe eine Allergie gegen Hausstaub.

Um das zu ändern bekomme ich ein spezielles Medikament. Hierfür bekomme ich jeden Monat eine Spritze. Nach der Spritze muss ich jeweils eine halbe Stunde warten, falls mein Kreislauf das Medikament nicht verträgt.

Ich mache diese Behandlung jetzt schon seit zwei Jahren und bis jetzt ist auch nichts Besonderes passiert.

Also gestern (Erster Sommerferientag!) bin ich mit meiner Mutter zum HNO-Arzt ins Krankenhaus gegangen.

Erst war es so wie immer. Ich bin zum Arzt gegangen habe meine Spritze bekommen und dann zurück ins Wartezimmer, um meine Zeit abzusitzen.

Das Wartezimmer war überfüllt wie immer und ich saß am Fenster, hab in einer Zeitung gelesen.

Nach ein paar Minuten habe ich mich benommen gefühlt. Dann musste ich husten, wenn ich tief Luft geholt habe.

Ich sagte meiner Mutter Bescheid und zusammen sind wir in einen Behandlungsraum gegangen, wo ich mich hinlegen konnte.

Eine nette Krankenschwester war auch da. Sie hat meinen Puls gemessen und mich „überwacht“.

Nach einer Weile ist der Arzt gekommen und ich sollte mich hinsetzten.

Blöde Idee.

Im Sitzen hat der Husten zugenommen und ich habe immer weniger Luft bekommen.

Somit habe ich eine zweite Spritze bekommen. Cortison dieses Mal.

Danach hab ich mich besser gefühlt. Stehen ging immer noch nicht, aber Atmen wenigstens.

Die nächsten zwei Stunden musste ich weiterhin dort bleiben und auf meine Entlassung warten.

Letztendlich durfte ich dann gehen. Immer noch etwas angeschlagen.

Zuhause habe ich nur auf dem Sofa rumgelegen und Dr. House geguckt.

Anderen beim Sterben an schlimmen Krankheiten zuzusehen lässt einen sich selbst gleich besser fühlen.

Die nächsten 24 Stunden hat sich nichts geändert. Ich fühlte mich schlecht, konnte kaum laufen.

Somit sind wir am nächsten Tag wieder zum Doktor gefahren. Dieses Mal mit meinem Vater.

Der Doktor hat mich wieder durchgeprüft und mich für gesund befunden. Ich hatte nur einen niedrigen Puls und sollte mehr Trinken.

Jetzt bin ich wieder zuhause, hab was getrunken und fühle mich gut genug um zu bloggen.

 

Ich hoffe bei der nächsten Spritze passiert das nicht schonwieder.

Das ist nichts was man zweimal erleben will.

 

Theresa