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Nach ewigem Warten im Bus, am Flughafen, im Flugzeug und dann im Auto bin ich endlich wieder seit 1 Uhr heute morgen zurück in Borgentreich.

Die Reise war ein wenig nervenaufreibend, da

  1. in Heathrow viel zu viele Menschen sind.
  2. der Flug eine Stunde Verspätung hatte, dass jedoch nicht klar war, da auf der Anzeige über eine halbe Stunde lang nur „Please wait“ stand.
  3. mein Bruder seit meiner Ankunft wieder seiner Lieblingsbeschäftigung nachgeht: mich zu nerven. Angeblich hat er sich ja die letzten Monate ruhig verhalten.

Aber es war auch schön.
Wenn man um elf im leeren Düsseldorfer Flughafen ankommt und dann endlich seine Familie wiedersieht ist das sehr erfreulich. Auch wenn ich erwartet hatte, dass es sich nicht so anfühlen würde als würden sie mich nur von der Schule abholen und ich hätte sie den morgen zuvor schon gesehen, trotz des „Welcome back“-Schilds. Jedoch tat es gut mal wieder mit allen im Auto zu sitzen und darüber zu streiten wie laut und was für Musik wir hören. (Ok nicht wirklich, das Lenkrad regt mich auf)

Als ich heut morgen aufgestanden bin waren die Anderen alle ausgeflogen/am Arbeiten und ich konnte in Ruhe einer Hausinspektion nachgehen. Wie sich herausstellte wurden diverse Dinge aus meinem Zimmer entwendet und durch andere ersetzt. Statt meiner Tigerente habe ich jetzt Papas Sessel und meine Nachttischlampe wurde geschrottet und dann durch eine antike Nähmaschine ersetzt. Auch fehlen mehrere Bücher und mein Schreibtisch wurde komplett leer und sein Inhalt in mein Regal geräumt. Meinen Schreibtischstuhl habe ich bereits heute morgen um halb zwei zurückerobert.
Der Rest des Hauses ist großenteils gleich geblieben und es ist wirklich wundersam das ich noch immer blind durch die Gegend laufen kann ohne gegen etwas zu stoßen. Nach über zehn Jahren lassen vier Monate Abwesenheit einen wohl das nicht verlernen.
Eine große Sache die mich stört ist die Sprache. Hier ist alles Deutsch. Kein Englisch und spreche fällt viel zu leicht. Jetzt muss ich nicht mehr über Vokabeln nachdenken, sie sind einfach da.
Heute morgen habe ich auch mal das Telefon abgenommen und gleich Mamas Kollegin einen Schrecken eingejagt. Der Zeitungsjunge später hat leider nichts bemerkt, wir sind ja nur auf die gleiche Schule gegangen und er ist mit meinem Bruder befreundet, aber macht nix. Es gibt noch genügend Leute hier die nicht wissen das ich zurück bin.
Und das ist auch eigentlich der Plan für die nächsten Tage, alle Leute abklappern, sie eventuell erschrecken und natürlich Weihnachten feiern.

Sylt – Tag 1

“We live in a wonderful world that is full of beauty, charm and adventure. There is no end to the adventures we can have if only we seek them with our eyes open.” – Jawaharial Nehru

Nach einer Stundenlangen Autofahrt sind wir endlich da.

Wir sind zurück auf Sylt.

Dieses Mal in Hörnum.

 

(Bild: Bilder gibt’s nur in der englischen Version! Einfach auf die kleine Flagge oben klicken und dann könnt ihr euch sie angucken.)

 

Hörnum ist eine hübsche kleine Stadt im Süden Sylts.

Als wir das letzte Mal hier waren, haben wir sie leider nur ein einziges Mal besucht.

 

So wie immer haben wir auch unsere Fahrräder dabei. Laaaange Fahrradtouren. („yay“)

 

Wir (werden) wohnen in einer kleinen Wohnung in der Nähe vom Strand. (2 Minuten!)

Leider muss ich mir ein Zimmer mit Jakob (meinem Bruder) teilen.

 

Dazu solltet ihr wissen:

Ich HASSE es mit anderen in einem Raum zu schlafen. Ich denke dann immer die andere Person würde mich beobachten und somit kann ich nicht schlafen. Dann bleibe ich immer so lange wache, bis der/die andere eingeschlafen ist. Ihr könnt euch denken, dass ich also nicht so viel Schlaf bekommen werde.

 

Heute haben wir erst mal einen langen Spaziergang am Strand um die Südspitze Sylts gemacht.

 

(Bild s.o.)

 

Es hat über ne Stunde gedauert.

Und ich habe viele Bilder gemacht.

 

(2 Bilder s.o.)

 

Am Strand lagen auch überall tote oder noch nicht so ganz tote Quallen.

Jakob hat etwas ängstlich reagiert. Seine Gedanken sahen folgendermaßen aus (man konnte es aus seinem Gesicht lesen.): Oh-Hilfe-rettet-mich-sie-wollen-mich-angreifen-hilfe und was-zur-Hölle-ist-das-ich-habe-besser-Angst.

Aber nach der Zeit hat er sich dann an sie gewöhnt (Nachdem Papa ihn mit ihnen abgeworfen hat.).

Ugh

Ich hasse sie auch.

 

(Bild s.o.)

 

An manchen Stellen war der Sand „abgebrochen“. Zum Beispiel hier. Die Düne ist abgebrochen und jetzt endet die Treppe im Himmel.

 

(Bild s.o.)

 

In den nächsten Tagen gibt’s weiter Berichte.

See you

 

Theresa

 

 

Habt ihr mich vermisst?

“What´s the point in being grown up when you can´t act childish sometimes?” ― Natalie Repinski

Ich sterbe.

Ich bin wirklich am sterben.

Die, die meine Nachrichten gelesen haben, wissen war jetzt kommt.

SHERLOCK ist zurück.

Und es gibt nichts auf der Welt, was mich glücklicher machen kann.

Nächstes Jahr wird eine neue Staffel und ein Special gedreht.

 

Ratet mal wer zu dieser Zeit in England ist?

ICH.

Und wer wird auf jeden Fall nach London fahren um das Set zu sehen?

ICH. Natürlich.

 

Momentan würde ich am Liebsten schreiend durchs Haus rennen, aber meine Familie ist schon von meinem Dauergrinsen genervt.

Also schreibe ich lieber hier und da. So wie immer.

 

Erwähnte ich schon, dass ich gerade schrecklich glücklich bin?

 

Du weißt, dass du glücklich bist, wenn dein Bauch vor Freude weh tut.

 

Ich denke dazu muss ich nichts mehr sagen.

Just be happy.

Heute ist einer der wichtigsten Tage dieses Jahr.

Ihr könnt mir vertrauen.

Theresa

Das Schicksal ist ein mieser Verräter

„The world is not a wish-granting faktory.“ -John Green

Heute habe ich die Verfilmung eines meiner absoluten Lieblingsbüchern gesehen Das Schicksal ist ein mieser Verräter von John Green. Natürlich zusammen mit Leo.

Kurze Zusammenfassung:

Gibt’s nur auf Englisch    ⇑

Da das Buch eines der Traurigsten war, die ich je gelesen habe, erwartete ich viel zu weinen.

Und meine Vermutung war richtig.

Erst musste ich vor Lachen weinen.

Später haben alle geweint, da der Film so traurig war.

Einziger Nachteil:

Hinter uns saßen eine Gruppe Teenager, die anscheinend einen Geburtstag gefeiert haben. Sie haben sich die ganze Zeit nur unterhalten und rumgealbert. Es war ZIEMLICH nervig.

Alles in allem hat der Film mir aber auch ein paar Dinge klar gemacht:

    1. Bei uns im Kino gibt’s das beste Popcorn.
    2. Schwedischer Hip-Hop ist die lustigste Musik auf der Welt. Du kannst es nicht verstehen, du musst es fühlen.  
    3. Man sollte niemals ins Kino gehen, wenn jemand dort seinen Geburtstag feiert (Außer natürlich man ist eingeladen.).
    4. John Green ist ein Genie. (Das wusste ich zwar schon vorher, es musste aber nochmal erwähnt werden.)

 

 

Theresa

 

Echte Welt

“The real world is where the monsters are.” ― Rick Riordan, The Lightning Thief

Heute habe ich die echte Welt (real World) gefunden. Sie ist auf dem Dachboden meiner Oma.

Der Dachboden meiner Oma ist ein gruseliger Ort. Es fängt an, wenn du die Treppen hinauf gehst. Das Licht ist düster und überall wird Staub aufgewirbelt (Nicht gerade gut für Allergiker). Das erste was du siehst ist eine große weiße Tür. Sie wirkt altmodisch und wenn du sie öffnest klemmt sie und macht seltsame Geräusche, ein typisches Klischee.

Der Dachboden selbst ist ein großer grauer Raum.

Betrittst du ihn siehst du auf deiner linken Seite zwei Fenster.

Das Licht scheint durch sie hindurch. Um sie herum sitzen hunderte von Spinnen in ihren Spinnennetzen. Wenn du sie nur ansiehst durchfährt dich ein anwiderndes Gefühl, außer natürlich du bist ein Spinnenfreund. Auf dem Boden unter den Fenstern liegen tote Insekten. Schmetterlinge, Spinnen, Fliegen, Käfer. Auch sehr nett.

Auf der rechten Seite sieht man einen großen leeren Raum. In ihm steht nur ein einzelner Schrank.

Vor Jahren, als meine Oma noch lebte, mochte ich diesen Ort. Hier standen so viele Schränke, bis oben hin gefüllt mit Kostümen. Mit meinen Cousins und Cousinen bin ich oft hierher gekommen. Wir haben die Schränke geöffnet und sind in einer anderen Welt verschwunden. Einer Welt voller Zwerge, Prinzessinnen, sprechenden Tieren und Monstern. Wir hatten viel Spaß.

Aber jetzt hat sich alles geändert.

Die Schränke sind umgezogen und ich bin alt genug zum Fenster putzen.

Heute habe ich alle Fenster des Hauses für eine Spendenaktion geputzt.

Auch die beiden auf dem Dachboden. Aber zum Schluss, weil das Schrecklichste kommt bekanntlich zum Schluss.

Es war …

Naja sagen wir´s so: Ich hab genug Monster für eine lange lange Zeit gesehen.

Selbst jetzt denke ich noch, dass Spinnen meine Arme hinauf krabbeln und das Ganze ist zwei Stunden her.

Jeder kann glücklich sein, dass nicht getan zu haben.

 

Ich hoffe ihr hattet einen angenehmeren Tag als ich.

Theresa