Noch eine Woche.
Ein Examen.
Ein Flug.
Dann bin ich zuhause.
Der Tag kommt immer immer näher und so langsam gerate ich wieder in dieses Gefühlschaos. Ich freue mich zurück zu kommen, aber gleichzeitig bin ich traurig hier weg zu müssen.
Jedoch das, was alles überlagert, ist die Tatsache, dass ich nach Hause FLIEGE. Flugzeuge sind nette Transportmittel, aber trauen tue ich ihnen überhaupt nicht. Klar, ich liebe das Gefühl in der Luft zu sein, aber der Stress bis man endlich da ist, den mag ich nicht so wirklich. Zum Glück fliege ich dieses Mal nicht vom Monster-Flughafen Heathrow sondern von einem kleineren, hoffentlich habe ich dann weniger Panik.
Heute hatte ich auch meine erste Verabschiedung. Das CAB (ich arbeite dort ehrenamtlich) hat mich mit einer Karte, einem kleinen Geschenk und einem Haufen Umarmungen verabschiedet. Es war schön aber auch traurig. Ich hatte eine tolle Zeit dort und alle waren so nett. Ohne das CAB hätte ich nicht die Chance gehabt mehr über den Alltag hier zu erfahren und wie andere englische Leute so denken.
Abschiede werden wahrscheinlich noch mehrere kommen, ich freue mich nicht drauf.
Aber in Deutschland gibt es schon eine Menge Leute, die gefragt haben wann ich den zurückkomme und ob ich Zeit für sie habe und und und. Wie es aussieht muss ich erstmal sehr viel Zeit mit Besuchen verbringen. Das ist jedoch etwas worauf ich mich freue, jedoch sollte ich mir anfangen Gedanken zu machen, was ich gefragt werden könnte, man will ja vorbereitet sein.
Mit dem Kofferpacken fange ich auch morgen an. Momentan bin ich dabei meine Schulsachen durch zu sortieren und zu entscheiden, was ich in Deutschland brauchen könnte oder nicht. Bis jetzt war mir nicht wirklich klar, wie viele Zettel ich dieses Jahr beschrieben und aufbewahrt habe.