Dieses Jahr war glaube ich das unfeierlichste Ostern das ich je hatte.
Grund ist, mein ganzes Leben lang hatten wir Traditionen wie Besuch der Osternacht und Ostereiersuchen am Morgen.
Hier in England war ich nicht in der Kirche, wir haben keine Eier versteckt und irgendwie hat meine Familie gefehlt. Es war schade, dass es so wie ein normales Wochenende gewirkt hat.
Jedoch habe ich Ostereier gefärbt. Allein. Meine Gastschwester ignoriert ja jeden und meine Gastmutter hat das Ganze kritisch aus der Ferne beobachtet, war jedoch am Ende ziemlich begeistert. Sie hat sogar vorgeschlagen noch mehr Eier zu färben und ich musste sie stoppen, sonst hätten wir am Ende noch 20 Eier gehabt. Was definitiv zu viel gewesen wäre.
Falls ihr es nicht wusstet: in England gibt es nicht die Tradition Eier zu färben, meine Mutter hatte mir jedoch Farben geschickt. Ein ganz neues Erlebnis für sie also.
Wie gesagt, wir haben nichts sonderlich Spezielles gemacht.
Mal abgesehen davon, dass das Finale von „the voice“ war, aber keiner unserer Favoriten hat gewonnen und das Siegerlied ist jetzt nicht so mitreißend, also alles ein wenig enttäuschend.
Diese Woche werde ich mit Lernen verbringen und ja, Ferien sind nicht so spannend.
Hallo Theresa, habe gerade deinen Beitrag gelesen. Es ist schade das dein Osterfest nicht so optimal verlaufen ist, aber „andere Länder andere Sitten „. Wir haben dich auch vermisst. Irgendwie ist es immer unschön wenn einer / eine fehlt. Positiv ist die Reaktion deiner Gastmutter, vielleicht führt sie es weiter, jedes Jahr zu Ostern. Gestern haben wir die Kommunion von Sarah gefeiert. Sie war wunderschön gekleidet, die Feier in der Kirche ⛪ ( der Pastor war richtig locker drauf