Seit beinahe zwei Wochen bin ich nun zurück.
Natürlich ist viel passiert und das wollte ich hier festhalten.
Die ersten Tage haben wir Weihnachtsvorbereitungen getroffen, ich habe die Fahnenschwenker bei ihrem Weihnachtsverkauf überrascht, ein paar Freunde wiedergesehen, brav meine Arbeit in der Bücherei wieder aufgenommen und natürlich eine Menge Verwandte und Nachbarn gesehen, die alle wissen wollten wie es mir geht.
Am Heiligen Abend war es dann etwas ruhiger. Zuerst war ich mal nach Jahren wieder einmal beim Krippenspiel. Aufgrund der Tatsache, dass Mama das ganze organisiert (in Peckelsheim) waren wir viel zu früh da und ich durfte mir mal wieder knapp zwei Stunden Zeit in der Kirche vertreiben.
Letztendlich war es ganz schön, auch wenn ein Haufen kleiner Kinder Lärm gemacht hat.
Später gab es dann Essen, Bescherung (ich hab einen Haufen Bücher bekommen), dann waren wir drüben bei Krempers und dann auch irgendwann mal im Bett. Eigentlich war alles so wie jedes Jahr.
Die nächsten zwei Weihnachtstage haben wir mit Familie verbracht, ich habe ein paar englische Traditionen (Christmas Cracker & Yorkshire Puddings) eingeschmuggelt und viele Weihnachtslieder wurden gesungen.
Die paar Tage bevor die nächsten Verwandten anreisten haben mein Bruder und ich eigentlich nur damit verbracht sämtliche Filme/Serien die ich über das halbe Jahr verpasst hatte nachzugucken und unsere Geschwisterstreitigkeiten wieder aufzunehmen. Gute Neuigkeiten: Seit gestern haben wir alle durch. (also Filme, das Streiten wird wahrscheinlich nie enden)
Am Sonntag kamen dann für drei Tage unsere Verwandtschaft aus Faid. Leider nicht vollständig, aber Arbeit geht vor.
Zu Weihnachten hatte mein Cousin SingStar erhalten und somit brachten wir viel Zeit damit zu singen.
Das Gute daran ist, ich kann jetzt einige Songtexte um einiges besser. Zum Beispiel „Happy“ – Pharrell Williams .
Das Schlechte jedoch ist, ich werde noch Jahre brauchen bis „Can´t get you out of my head“ – Kylie Minogue wirklich aus meinem Kopf verschwunden ist.
Am Silvestermorgen sind sie dann wieder abgereist. Und haben uns mit Ohrwürmern zurückgelassen.
Den Rest des Tages haben wir nicht viel gemacht.
Am Abend haben wir uns dann mit diversen Spielen die Zeit bis Mitternacht vertrieben. Mein Bruder hat natürlich nur „unverdient“ verloren.
Um Mitternacht ging dann die Knallerei los, dieses Jahr waren ungewöhnlich viele in unserer Straße.
In den frühen Morgenstunden des neuen Jahres mussten wir dann unbedingt Musikantenstadl gucken. Aus Gründen die ich nicht nachvollziehen kann war mein Vater total von diesem Kerl fasziniert. Es war eigentlich nur schrecklich.
Irgendwann sind dann alle ins Bett und vorhin (11 Uhr) bin ich dann wieder aufgestanden.
Jetzt ist es schon wieder fast Zeit den Koffer zu packen. Morgen Abend werde ich dann zurück in England sein. Diesmal nicht allein, sondern mit Papa und Jakob, was hoffentlich meine Panik vom alleine am Flughafen sein bannen wird.
Wir sehen uns dann im Sommer.
Frohes Neues!