Advent, Advent

Ich versuche schon seit einigen Tagen wieder einmal etwas zu schreiben, aber dann war da ein Schultrip und meine Englischlehrerin aus Deutschland hatte mich gefragt einen Bericht für ihre Klasse zu schreiben (3 Seiten mal eben aus der Hand geschüttelt), der hat dann einige Zeit beansprucht und ich bin somit nicht zum bloggen gekommen.

Jetzt habe ich jedenfalls wieder Zeit.
Da ich gefragt wurde wie es denn so mit dem Weihnachtsfeeling hier ist erzähl ich euch ein wenig darüber.

  • In Sociology machen wir momentan nur Gruppenarbeit und hören im Hintergrund den Frozen Soundtrack (Die Eiskönigin-völlig unverfroren) Ich weiß nicht ob das als weihnachtlich zählt, ich jedenfalls empfinde es so.
  • In Physik gibt es immer noch einige, die seit unserem Trip das Pfeifen fortsetzten. Passen zur Jahreszeit sind sie auf Jingle Bells umgestiegen und nerven somit unseren Lehrer…
  • Morgen ist geplant, dass wir hier den Weihnachtsbaum aufstellen und das Haus schmücken somit wird hier auch alles etwas festlicher. (In den Läden sind die Dekos ja schon seit Wochen da)
  • Am Samstag ist dann Nikolaus und eventuell ergibt sich da noch etwas, im planen sind hier alle eine Katastrophe, je spontaner, desto besser.
  • Am Sonntag jedenfalls werden wir auf den Weihnachtsmarkt nach Lincoln fahren.
  • Zuhause hatten wir immer einen Säckchen-Advents-Kalender. Hier hab ich nicht die „Zutaten“ dafür und deswegen hab ich mir selber einen gekauft. Das das nicht notwendig gewesen wäre habe ich erst später erfahren. Meine liebe Tante + Familie war so nett mir einen MILKA-Kalender zu schicken. (Danke!) Somit hab ich jetzt zwei Kalender…

Die Lehrer sind leider nicht in dem Nichts-tun-es-ist-doch-Advent-Modus und deswegen schreiben wir wieder mal einen Haufen Examen vor den Ferien. Bis jetzt sind es nur 4, aber ich bin sicher es werden noch mehr, beim letzten Mal waren es schließlich 9. (Im Sommer werden es 10! werden)

Wie oben erwähnt waren wir wieder einmal von der Schule aus unterwegs. Diesmal nach Lincoln. Wieder zur Universität.
Die Uni in Lincoln war um einiges größer als in Leicester, aber da es ein Tag der offenen Tür war auch nicht ganz so sortiert wie beim letzten Mal. Wir haben eine Campusführung gemacht und auch einige interessante Gespräche mit verschiedenen Professoren über die Fächerangebote gehabt. Jedoch war da auch nicht vielmehr zu tun und es waren gerade mal zwei von vier Stunden um. Den Rest der Zeit sind wir dann durch die Gegend gewandert, haben was gegessen und dann auf den Bus gewartet.
Der Bus ist der mit Abstand schrägste Bus, den ich je gesehen habe. Statt den typischen zwei-zwei Sitzen hatte er zwei-drei und dementsprechend eng war es dann auch. An Tagen wie diesen wünscht man sich, dass man weniger lange Beine hat, um sich nicht wie in einer Sardinenbüchse zu fühlen.

Mittlerweile sind es nur noch (genau) zwei Wochen bis ich zuhause bin…